Die Eingewöhnung

Die Eingewöhnung ist für Ihr Kind, Sie und mich als Tagespflegeperson außerordentlich wichtig. Der Übergang aus der Familie in die Tagespflegestelle bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung. Es muss sich an neue Situationen, einen veränderten Tagesablauf und an die tägliche, mehrstündige Trennung von Ihnen gewöhnen. Kinder im Krippenalter sind überfordert, wenn sie diese Umstellung ohne Unterstützung durch die Eltern bewältigen müssen. Deshalb sollten Sie sich für die Eingewöhnung Zeit nehmen.

Entscheidend ist, wie Ihr Kind auf den ersten Trennungsversuch reagiert. Je besser Ihr Kind auf Abschied und Wiederkehr reagiert, desto kürzer kann die Eingewöhnungszeit ausfallen.

Besonders hilfreich ist es, wenn Sie Ihrem Kind einen Gegenstand von zu Hause mitgeben, welcher es an Sie erinnert. Es kann ein Schnuffeltuch, ein Kuscheltier oder etwas anderes sein, was es beruhigt und ihm gut tut. Es schafft sozusagen eine Brücke zwischen Elternhaus und Tagespflege.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern

Mir ist es wichtig, dass sich bei mir jedes Kind sicher und geborgen fühlt. Ich möchte den Eltern immer das Gefühl geben, dass ihr Kind bei mir gut aufgehoben ist. Ich kann dabei weder die Eltern ersetzten, noch sollte ich als Konkurrenz angesehen werden. Vielmehr möchte ich mit den Eltern im ständigen Austausch stehen, um die Betreuung so angenehm wie möglich zu gestalten.

Zusätzlich führe ich mit den Eltern zwei Entwicklungsgespräche pro Jahr. Ein jährliches Sommerfest, mit allen Familienmitgliedern der Tageskinder, rundet die Zusammenarbeit zwischen Eltern und mir als Tagespflegeperson ab.

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